Forscher untersuchen die Erfolgschancen von Intervallfasten

Die bislang größte Untersuchung zum Intervallfasten zeigt: Es hilft beim Abnehmen – aber nicht besser als eine herkömmliche Reduktions-Diät. Wissenschaftler aus Heidelberg teilten 150 übergewichtige Menschen in drei Gruppen ein. Eine nahm mit einer Diät 20 Prozent weniger Kalorien auf. Die zweite Gruppe folgte dem 5:2-Prinzip des Intervallfastens. Sie mäßigte sich an zwei Tagen der Woche so stark, dass sie ingesamt ebenfalls um 20 Prozent weniger Kalorien aufnahm. 38 Wochen nach Beginn der Diäten erzielten die Teilnehmer beider Gruppen vergleichbare Abnehmerfolge. Bei den Probanden aus Gruppe drei, die es mit ausgewogener Ernährung versuchte, waren die Erfolge geringer. Gute Nachricht der Forscher: Bereits wer sein Gewicht um fünf Prozent reduziert, verliert etwa 20 Prozent des gefährlichen Bauchfetts und ein Drittel des Leberfetts.

 
11.03.2019, Bildnachweis: iStock/ariwasabi