Forscher nahmen die Impfung gegen Humane Papillomaviren (HPV) unter die Lupe

Die Impfung gegen Humane Papillomaviren (HPV) schützt junge Mädchen und Frauen gegen Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs. Zu diesem Ergebnis kommt eine Übersichtsarbeit des Cochrane-Instituts mit 26 Studien und mehr als 73 000 Teilnehmerinnen. Die Forscher fanden keine Hinweise, dass die Impfung schwere Nebenwirkungen hat und etwa das Risiko für Fehlgeburten erhöht. Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Immunisierung für Mädchen zwischen 9 und 14 Jahren. Obwohl die Krankenkassen die Kosten übernehmen, waren 2015 nur 31 Prozent der 15-Jährigen vollständig geimpft.

 
08.08.2018, Bildnachweis: istock/Wavebreakmedia