Verbrauch von Antibiotika in der Tiermedizin gesunken

Der Verbrauch von Antibiotika in der Tiermedizin ist seit 2011 um 65 Prozent gesunken. 601 Millionen Tonnen wurden im letzten Jahr an Tieren eingesetzt, meldet das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Antibiotika werden verordnet, um bakterielle Infektionen zu behandeln. Seit dem Jahr 2011 werden die abgegebenen Mengen in Deutschland nach einer gesetzlichen Vorgabe erfasst. Das soll dazu beitragen, den Einsatz von Antibiotika auf das nötige Maß zu beschränken. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass sich Bakterien an die Medikamente anpassen. Resistente Erreger können auch Menschen infizieren. Schlimmstenfalls versagen Antibiotika-Therapien dann.

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